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Einfache Haushaltstipps für Ihre Elektro Geräte

1.) Backofen

Den Backofen reinigt man am einfachsten, wenn man etwas Wasser in den noch warmen Ofen gießt. So lassen sich übergelaufene Essensreste problemlos entfernen. Bei größeren Verschmutzungen unbedingt Spülmittel dazugeben. Stellen die eingebrannt sind, zuerst mit Salz bestreuen – danach lässt sich der Fleck mit einem Papiertuch beseitigen. Ist der Ofen bereits richtig verkrustet, muss der Boden mit einer Seifenlauge oder mit einem Spülmittel-Wasser-Gemisch gut eingeweicht werden. Ist der Backofen bereits ausgekühlt, kann man die Temperatur auf 50 Grad Celsius einstellen. Das Backblech und die Gitter sollten am besten in der Bade- bzw. Duschwanne in heißes Wasser und Spülmittel eingeweicht werden. Danach mit einem Schwamm nachreiben.

 

2.) Kaffeemaschine

Eine Kaffeemaschine muss mindestens alle drei Monate einer Frischzellenkur unterzogen werden. Dafür zuerst Essig (wichtig: keinen Essigreiniger!) in den Wasserbehälter der Maschine füllen und anschließend die Kaffeemaschine einschalten. Ist die Hälfte der Flüssigkeit durchgelaufen, muss die Maschine ausgeschalten werden, damit der Essig gut einwirken kann. Nach einer halben Stunde muss die Kaffeemaschine wieder eingeschaltet werden, damit der Rest des „Essigwassers“ durchlaufen kann. Danach muss zwei- bis dreimal mit klarem Wasser nachgespült werden.

Die Kaffeekanne wird wieder wie neu, wenn man sie entweder mit Zitronensaft reinigt oder wenn man etwas Backpulver auf einen Schwamm gibt und diese damit sanft reibt.

Entkalkt wird die Kaffeemaschine am besten mit Zitronensäure (in der Apotheke erhältlich). In die mit Wasser gefüllte Maschine muss man einen Teelöffel der Zitronensäure geben und anschließend aufkochen lassen. Danach gut nachspülen.

 

3.) Wasserhahn

Hin und wieder kann es vorkommen, dass das Wasser aus dem Wasserhahn entweder immer schlechter durchfließt, oder der Austrittsstrahl seltsame Richtungen einschlägt. Der Grund dafür ist meistens, dass der Wasserhahn verstopft ist. Dies wiederum ist auf den Kalk zurückzuführen. Grundsätzlich muss der Perlator gereinigt werden. Das ist das Endstück am Wasserhahn, das einem kleinen Sieb ähnelt. Zuerst mit einer Rohrzange den Perlator lockern. Am besten ist es, diesen mit einem kleinen Tuch zu umwickeln, damit das Material nicht beschädigt wird. Ist der Perlator einmal abgeschraubt, wird man sofort den Grund für den seltsamen Wasserfluss erkennen können. Denn im Sieb können sich nämlich viele kleine Metallpartikel gesammelt haben, die verhindern, dass das Wasser richtig fließen kann. Die Metalle einfach entfernen und den Perlator wieder anschrauben. Aber auch Kalk kann ein Grund für den verminderten Wasserfluss sein. Um den Perlator zu entkalken, muss er in eine mit Essig gefüllte Schüssel gelegt werden. Dort soll er einige Stunden liegen, danach gründlich mit Wasser abspülen und wieder anschrauben. Um zu verhindern, dass überhaupt erst Kalk gebildet wird, muss regelmäßig ein Küchenkrepp, das in Essig getränkt wurde, um den Wasserhahn gewickelt werden. Danach eine kleine Tüte drüber stülpen, mit einem Band fixieren und über Nacht einwirken lassen.

 

4.) Fettflecken

Immer wieder kann es passieren, dass Kleidungsstücke mit Fettspritzern verschmutzt werden. Passiert dies, muss man nicht gleich in Panik geraten, denn es gibt genügend Mitteln, mit denen die Kleidung noch retten kann – und das ohne teuren Reiniger. Gelangt Fett auf die Kleidung, muss der Fleck so schnell wie möglich mit lauwarmen Seifenwasser behandelt werden. Gallseife wirkt sehr gut gegen Fettflecken. Wichtig ist es aber auch, auf frische Flecken Salz zu streuen, denn dieses saugt das Fett auf. Man kann die betroffene Stelle aber auch mit einer frisch aufgeschnittenen Kartoffel oder mit einer Kartoffelschale einreiben. Gegen Fettflecken hilft aber auch Kartoffelmehl. Dieses einfach auf den Fleck streuen und kurz einwirken lassen. Anschließend muss der Fleck sanft abgebürstet werden. Das Kartoffelmehl eignet sich besonders gut, um Fettflecken auf einem Teppich zu entfernen. Ist der Fettfleck auf Wolle gelangt, hilft am besten Mineralwasser. Einfach das Mineralwasser auf die betroffene Stelle geben und anschließend mit einem Wattebauch oder einem trockenen Tuch abtupfen. Fettflecken auf Tapeten lassen sich am einfachsten mit Kreide entfernen. Man muss nur den Fleck mit Kreide vorsichtig einreiben, über Nacht einwirken lassen und anschließend die Kreide abstauben.

 

5.) Kühlschrankgerüche

Da im Kühlschrank hauptsächlich Lebensmittel verwahrt werden, können dort sehr unangenehme Gerüche freigesetzt werden. Überhaupt wenn Käse aufbewahrt wird, ist dies häufig der Fall. Selbst wenn die Lebensmittel bereits entfernt wurden, kann sich der Geruch im Kühlschrank (z.B. in den Gummidichtungen) festsetzen. Wichtig ist, dass der Kühlschrank hin und wieder mit Essigwasser ausgewischt wird. Essig riecht nicht und eliminiert gleichzeitig die unangenehmen Gerüche. Sind die penetranten Gerüche nur kurzfristig im Kühlschrank, kann man eine offene Schale mit Essig in den Kühlschrank stellen. Das sorgt ebenso wie das Auswischen dafür, dass die Gerüche verschwinden. Wer den Essig nicht mag, kann aber auch eine Schale mit Kaffeepulver in den Kühlschrank stellen. Dadurch duftet es im Kühlschrank stetes neutral und frisch. Aber auch ein Apfel kann gegen penetrante Gerüche helfen. Einfach halbieren und in den Kühlschrank legen. Damit überhaupt kein Geruch entsteht, sollte der Kühlschrank mindestens einmal im Monat gereinigt werden. Dazu lauwarmes Wasser mit Essig mischen und anschließend den Kühlschrank auswischen. Danach den gereinigten Kühlschrank eine halbe Stunde lang offen stehen lassen. Damit es dann erst gar nicht anfängt, unangenehm zu riechen, sollten Lebensmittel (Wurst, Käse, etc.) in Dosen aufbewahrt werden.

 

6.) Schimmelbefall

Heutzutage gibt es schon fast in jeder Wohnung Schimmel, der gesundheitsschädigend ist. Er kann hinter Tapeten oder hinter zugestellten Wänden entstehen. Überhaupt dort, wo man schlecht lüften kann oder wo ein feuchtes, warmes Klima herrscht, kann sich der Schimmel sehr schnell verbreiten. Besonders häufig sind Badezimmer und Küche befallen, da diese Räumlichkeiten eine hohe Luftfeuchtigkeit haben. Der Schimmel kann dort genügend organische Stoffe finden, die er als Nährboden verwendet und kann sich – aufgrund der feuch-warmen Luft- schnell vermehren. Zuerst muss einmal geprüft werden, wodurch der Schimmel überhaupt ausgelöst wird. Wichtig ist, die Räumlichkeiten häufig (drei Mal pro Tag) zu durchlüften, um so keine feuchte Stauwärme aufkommen zu lassen. In der Dusche kann Schimmel vermieden werden, indem nach dem Duschen gründlich trocken gewischt wird. Außerdem soll nach dem Duschen das Badezimmerfenster geöffnet werden, damit die warme Luft verschwindet. Wichtig sind auch die Temperaturen in den Räumen. Im Wohnbereich und in der Küche sollte die Temperatur bei ca. 20°C , im Badezimmer bei 21°C und im Schlafzimmer bei circa 18°C liegen. Häufig tritt der Schimmel hinter einem Möbelstück auf, deshalb sollten diese nie ganz bei der Wand stehen, da sich die Luft sonst nicht gleichmäßig zirkulieren kann.

 

7.) Pfannen

Viele Pfannen besitzen eine Anti-Haft-Beschichtung, mit der verhindert werden soll, dass Bratgut anbrennt. Besonders bei den Anti-Haft-Pfannen muss man besonders auf die Beschichtung achten. Äußerst bedeutend ist es, dass keine scharfen Kochgeräte verwendet werden. Man darf also weder mit einem Messer noch mit Gabeln in der Pfanne arbeiten. Besser wäre es, eine solche beschichtete Pfanne in den Geschirrspüler zu geben. Sollte man aber keinen besitzen und muss man daher mit der Hand waschen, unbedingt auf Scheuerschwämme verzichten. Es ist besser, die Pfanne zuerst gut einzuweichen und anschließend mit einem Lappen auszuwischen. Werden die Pfannen im Schrank gestapelt, soll stets ein Tuch zwischen den Pfannen liegen. So kann verhindert werden, dass der Boden oben liegenden Pfanne mit der Beschichtung der darunter liegenden Pfanne in direkte Berührung kommt.

 

8.) Rotweinflecken

Viele Menschen gönnen sich zum Essen ein Glas Rotwein oder setzen sich bequem mit einem guten Gläschen vor den Fernseher. Es gibt sehr viele Gelegenheiten, um sich einen guten Schluck Rotwein zu gönnen – aber genauso viele Gelegenheiten bieten sich auch, diesen zu verschütten. Ist solch ein Malheur passiert und gelangte der Wein auf Polstergarnitur, muss man die befleckte Stelle sehr rasch mit viel Salz bedecken – statt dem Salz kann aber auch Rasierschaum verwendet werden. Ist der Wein allerdings auf die Kleidung gelangt, sollte man diese entweder ebenfalls mit Salz behandeln oder in Milch einweichen, die den Fleck verdünnt. Anschließend genügend Seife oder Duschgel in das Kleidungsstück einarbeiten und auswaschen.

 

 

9.) Angebrannte Töpfe

Bei Kochen kann es sehr schnell passieren, dass etwas anbrennt. Überhaupt wenn man Milch kocht. Ist das Essen angebrannt, sollte man keinesfalls mit einem Scheuerschwamm versuchen, dass Angebrannte zu entfernen. Dies würde bloß Kratzer verursachen. Es ist einfacher, einfach etwas Wasser in den Topf zu geben, ein bisschen Salz dazu und den Topf mehrere Stunden stehe lassen. Man kann aber auch Wasser, Salz und Waschpulver in den Topf geben und dieses Gemisch aufkochen lassen. Danach lässt sich Angebranntes sehr einfach entfernen.

 

10.) Waschmaschine

Ein Leben ohne eine Waschmaschine wäre heutzutage gar nicht mehr vorstellbar. Man muss Waschmaschinen aber auch regelmäßig reinigen, damit sie auch weiterhin funktionsfähig bleiben. Von besonderer Bedeutung ist die Gummidichtung in der Türe. Diese muss regelmäßig gereinigt werden, da sich dort das dreckige Wasser von den Waschgängen ansammelt. Bleibt das Wasser längere Zeit in der Dichtung, beginnt es, unangenehm zu riechen. Das kann auch der Grund dafür sein, dass die Wäsche den unangenehmen Geruch annimmt. Zudem muss auch das Flusensieb – damit es nicht verstopft – häufig gereinigt werden, denn dort sammeln sich jene Dinge an, die noch in den Taschen vorhanden waren. Man kann aber auch Zitronensäure in den Weichspülgang geben. Dies würde sich auf Zweifacherweise rentieren. Einerseits würde damit die Waschmaschine gereinigt werden und andererseits verbraucht man weniger Weichspüler, da durch die Zitronensäure die Wäsche einen angenehmen Duft erhält.